Inklusionsberatung

Ich werde mein Berufsfeld erweitern. In Zukunft möchte ich neben meiner schauspielerischen Tätigkeit auch als Inklusionsberaterin für Projekte in Kunst und Kultur arbeiten.

Aufgrund meiner inzwischen gut 12-jährigen Berufserfahrung als Schauspielerin mit Behinderung, welche Erfahrungen in der Schauspielausbildung, in diversen inklusiven Performanceprojekten und nun ein dreijähriges Festengagement am Staatstheater Darmstadt umfasst kann ich Projekte unterstützen im Hinblick auf inklusives Arbeiten und Professionalität.

Um meine beraterischen Fähigkeiten zu erweitern werde ich zudem im Herbst 2017 eine Ausbildung zur systemischen Beraterin beginnen.

Wenn Sie also ein Projekt im Bereich von Kunst und Kultur ins Leben gerufen haben oder ins Leben rufen möchten und Beratung im Hinblick auf die inklusive Umsetzung wünschen, nehmen Sie gerne Kontakt auf: Jana.zoell@gmx.de

Inklusion – Was ich darunter verstehe

Meine Philosophie als Inklusionsberaterin

Allgemein gesprochen bedeutet Inklusion oder eine inklusive Gesellschaft für mich: eine Gesellschaft die jedem Menschen, jedem Individuum, wie es auch beschaffen sein mag, ermöglicht, an allen Teilen des gesellschaftlichen Lebens gleichberechtigt teilhaben zu können.

Meine Arbeit wird sich vorerst auf den Lebensbereich Kunst und Kultur konzentrieren, sowie die möglichst vollumfängliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung an diesem Lebensbereich. Hier kann ich am Besten aus meinen eigenen Erfahrungsschatz schöpfen.

Da Inklusion aber alle angeht und von wahrer Inklusion letztlich jeder profitiert, da es darum geht jeden Menschen in seinem ganzen Sein in die Gesellschaft aufzunehmen, steht meine Tür natürlich allen Menschen offen.

Um Inklusion zu schaffen, müssen wir alle aufeinander zu gehen. Inklusion braucht mehr als Barrierefreiheit. Inklusion braucht von allen Beteiligten den Willen einander zu zu hören, aufeinander einzugehen, achtsam zu sein und offen und ehrlich zu kommunizieren. Inklusion braucht die Bereitschaft nicht immer aus dem defizitären Blickwinkel zu schauen, zu sehen was alles nicht geht, sondern zu schauen was geht. Inklusion braucht ein lösungsorientiertes Denken und Handeln und die Bereitschaft aller, kreative Wege zu gehen.

Ich möchte gerne einige dieser Wege zuhörend, vermittelnd und beratend begleiten und vielleicht um die ein oder andere (kreative) Idee bereichern.


Allen Menschen ist gemeinsam, dass sie unterschiedlich sind. Die Art und Weise wie eine Gemeinschaft mit dieser Tatsache umgeht, macht die Gemeinschaft aus.


 
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